Instagram Werbung selber machen? Der Vergleich zwischen selbst erstellter Werbeanzeige und die einer Social Media Agentur


Gute Social Media Werbung will gelernt sein. Dennoch war es noch nie so einfach für Personen, die keine gelernten Marketing Profis sind, eine Werbung auf den Sozialen Netzwerken zu schalten. Aber ist diese Werbung auch gleichzeitig zielgruppengerecht, profitabel und ansprechend? Wir zeigen euch die Unterschiede zwischen einer schlechten und einer guten Werbeanzeige und worauf es bei der Platzierung von Facebook bzw. Instagram Ads ankommt.


Keine Frage, es ist super einfach über Instagram eine eigene Werbeanzeige zu erstellen. Man braucht lediglich einen Instagram Business Account, den sich jeder kostenlos und innerhalb von weniger Sekunden erstellen kann. Mit wenigen Handgriffen kann man eine eigene Zielgruppe erstellen und seinen Beitrag mit dem entsprechenden Budget promoten. Klingt einfach? Ist es auch. Leider sieht das Ganze oft in der Realität nicht besonders ansprechend aus und viele wichtige Informationen, die entscheidend für den Erfolg einer Werbeanzeige sind, werden außer Acht gelassen.
Wir zeigen euch den direkten Vergleich zwischen einer DIY-Werbeanzeige und einer, die von Marketing Profis erstellt und betreut wird.


DIY Anzeigen vs. die Arbeit der Profis

Hinter den Kulissen einer selbst erstellten Anzeige sieht alles wenig spektakulär aus. In nur drei Schritten kann sich jeder Betreiber eines Instagram Accounts seine Werbeanzeigen zusammenbasteln. Als erstes wird zwischen drei verschiedenen Varianten des Zielortes unterschieden. Möchte man die Umworbenen auf ein Profil locken, eine Website oder die Nachrichtenfunktion auskosten? Anschließend geht es um die Zielgruppe, welche man in Bezug auf Ort und Umkreis, Interessen sowie Alter und Geschlecht definieren kann. Zu guter Letzt legt man sein Budget und die Dauer der Anzeigenschaltung fest. Schnell und einfach ist dieses Verfahren alle Male. Jedoch wird hierbei das volle Potenzial einer Werbeanzeige nicht ausgeschöpft, da die Zielsetzung und Zielgruppendefinition nicht optimal festgelegt werden.


Die Positionierung

Wer selbst über Instagram eine Werbeanzeige schaltet kann die manuelle Platzierung der Werbeanzeige nicht steuern. Das heißt, Facebook spielt unkontrolliert auf verschiedene Kanäle aus. Professionelle Agenturen kümmern sich um eine definierte und genaue Positionierung der Anzeige auf für das Unternehmen passende Plattformen.


Das Format

Die Ausspielung einer Werbeanzeige als Story setzt ein spezielles Format voraus, um die Anzeige optisch ansprechend wirken zu lassen. Wird ein Feed Beitrag in der Story beworben, wirkt dieser optisch wenig ansprechend und unprofessionell. Die Caption des Beitrages wird direkt unter dem Beitrag auf einem einfarbigen Hintergrund dargestellt. Und das meist nicht einmal in voller Länge, sondern durch die „…mehr lesen“-Funktion verkürzt präsentiert. Dabei bleiben optische Highlights in Bezug auf Text, Bild und das gesamte Grafikdesign auf der Strecke. Aufgrund der Tatsache, dass die Designs über Instagram nicht im Story Format angepasst werden können, muss dafür ein individueller Story Beitrag im passenden Format erstellt werden. Dies kostet Zeit und benötigt die entsprechenden Skills.


Die Zielgruppe

Auch über Instagram können sich Laien eine eigene Zielgruppe mit Ort, Umkreis, Geschlecht, Alter und Interessen zusammenstellen. Über das Handy lassen sich jedoch nur die Interessen der potenziellen Kunden festlegen. Anders sieht es bei den Profis aus, die zudem die Interessen in weitere Sparten unterteilen können, um so u.a. zwischen Branchen wie Unterhaltung, Fitness oder Technologie zu gliedern. Außerdem lässt sich das Verhalten der Nutzer genauestens definieren, indem beispielweise zwischen deren Kaufverhalten oder die digitalen Aktivitäten unterschieden wird. Auch demografische Angaben wie Ausbildung, Berufsbezeichnung und Finanzen können von einer professionellen Agentur genauestens definiert werden. Es ist schon erstaunlich, wie viele Informationen Facebook bei seinen Nutzern aufschnappt, sodass Unternehmen diese für Werbezwecke nutzen können. Zudem wird die Sprache bei einer mobilen Werbeanzeigenschaltung außer Acht gelassen und der Ort nicht weiter definiert. Auch solche bekommen die Anzeige zugespielt, die sich vielleicht gerade nur zu Besuch am jeweiligen Standort aufhalten. Profis können genauestens definieren, in welchem Zusammenhang eine Person zum Ort stehen soll. Beispielsweise würde es weniger Sinn machen, einer Person Werbung aus dessen Heimatort (Fitnessstudio, Bank, Frisör etc.) zuzuspielen, wenn dieser dort mehrere Monate nicht mehr wohnt.


Das Bild

In dem oben abgebildeten Foto einer selbst erstellten Werbeanzeige wird deutlich, dass dieses ohne die dazugehörige Caption keine klare Aussage darstellt. Es wird nicht ersichtlich, dass es sich bei diesem Bild um eine Stellenanzeige handelt. Mit einer professionellen Werbeanzeige würde die Message klar hervorstechen. Es wird darauf geachtet, dass das Bild selbsterklärend ist, ohne dass das Lesen der Caption dafür notwendig ist. Menschen sind auf Bilder fixiert und wollen auf den ersten Blick Informationen erhalten, ohne sich allzu lange mit dem Foto beschäftigen zu müssen. Wird eine klare Message nicht direkt ersichtlich, scrollen die Nutzer sofort weiter und die Gefahr besteht, dass potenzielle Anwärter die Stellenanzeige skippen, obwohl diese vielleicht interessant für sie wäre.


Das Ziel

Auch bei diesem Aspekt können Selfmade-Anzeigen-Ersteller keine klare Richtung angeben. Lediglich das Ziel, auf das die Anzeige leiten soll, kann angeben werden. Darunter fallen das Instagram Profil, eine Webseite oder die Direct Massages. Dabei steht meist die Impression im Vordergrund und wenig Interaktion. Das heißt andere Ziele, bei denen es um das Liken, Kommentieren, Folgen oder das Herunterladen einer bestimmten App geht, werde außen vorgelassen. Im Tool der Profis kann ein genaues Ziel der Kampagne bestimmt werden. Für jedes Unternehmen und jede Anzeige wird die Art der Ausspielung definiert und hinsichtlich des Kampagnenziels umgesetzt. Dies kann neben der Interaktion das Leiten auf eine bestimmte Webseite sein, Videoaufrufe oder die Chatfunktion.


Die Zeit

Uhrzeit können wieder auch nur die Marketing Profis definieren, da Instagram diese Funktion nicht unterstützt. So würde eine selbst erstellte Anzeige rund um die Uhr ausgespielt werden. Dabei kann es manchmal einen entscheidenden Faktor haben, zu einer bestimmten Zeit eine Werbeanzeige auszuspielen. Sozusagen die beste Sendezeit für das entsprechende Thema und die Zielgruppe der Kampagne. Außerdem kann die Werbeanzeige zu einer beliebigen Zeit in der Zukunft geplant werden.


Die Strategie

Natürlich stecken Agenturen wesentlich mehr Zeit, Know-how und Kreativität in die Ausgestaltung der Werbeanzeigen. Eine bestimmte Strategie wird aufgestellt und erarbeitet, um die Wünsche der Kunden individuell zu bestimmen und dessen Ziel herauszustellen. Bei einer Social Media Ad steht das Bild und dessen Aussagekraft im Vordergrund. Dieses muss auf den ersten Blick die wesentlichen Inhalte transportieren und gleichzeitig ansprechend wirken. Bei einer Ausgestaltung der Werbeanzeige auf dem Handy kommen die meisten an ihre künstlerischen Grenzen. Professionelle Designer, die in enger Zusammenarbeit mit den Strategen arbeiten, können individuelle Bilder erstellen, die innerhalb von Sekunden potenziellen Kunden die Aussage dieser Ad vermitteln und dabei dem Unternehmensimage und Corporate Design treu bleiben.


Fazit

Wie man sieht, steckt sehr viel mehr dahinter, eine gute Werbeanzeige zu planen und zu erstellen. Durch den Einsatz von speziellen Tools wird der Erfolg der Kampagne in den Händen der Profis keinem Zufall überlassen. Punkte, wie das Kampagnenziel, die Call-to-Action-Beschriftung (die Beschriftung unterhalb der Anzeige) oder die genaue Platzierung der Werbeanzeige, lassen sich im Instagram Ad Center nicht definieren. Diese sind jedoch entscheidend für eine zielgruppengerechte Schaltung und die anschließende Erfolgsmessung. Alles in allem gilt: Man sollte lieber mehr Geld in die Gestaltung der Werbeanzeige stecken, da das investierte Budget in einer schlechten Ad sehr schnell verpuffen kann und die Außendarstellung des Unternehmens unprofessionell wirken lassen könnte. Der Streuverlust, also die Personen, die man nicht erreichen wollte und nicht der Zielgruppe entsprechen, kann bei einer DIY-Ad sehr groß sein. Das heißt, es wird unnötig Geld für Personen ausgegeben, die keine potenziellen Kunden sind. Mit der richtigen Beratung und Ausführung eines Expertenteams wird eine Anzeige der vollen potenziellen Reichweite ausgesetzt und gezielt an die Personen geleitet, die dem Kampagnenziel gerecht werden.


Ein letzter Tipp vom Profi

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